Sehtestgerät
für die Augenheilkunde

 

Sehtestgerät für Augenheilkunde 

Ein gemeinsames Projekt mit der Universität Erlangen-Nürnberg, dem Lehrstuhl für Hochfrequenztechnik, Prof. Schmauss, dem Lehrstuhl für Mustererkennung, Prof. Hornegger, und der Augenklinik, Prof. Michelson hat die Erforschung der technologischen Möglichkeiten und Grenzen zur Entwicklung eines augenärztlichen Diagnosesystems zum Ziel, mit dem das Sehvermögen des Menschen bezüglich Augenmotilität, Fixations-, Konvergenz- und Akkommodationsfähigkeit sowie des stereoskopischen Sehens in einfacher Weise gemessen und bewertet werden kann. Die Messungen der einzelnen Merkmale sollen gleichzeitig und auch in zeitlicher Abfolge durchgeführt werden. Das System besteht aus einem neuartigen Sehtestgerät und dem dazugehörigen computergestützten Untersuchungsverfahren.

 

Zeitsparend und kosteneffektiv

Die gleichzeitige Messung der genannten Komponenten des Sehvermögens sowie deren zeitlicher Verläufe bringen vielfältige Vorteile in der täglichen ärztlichen Praxis mit sich und ermöglichen neuartige Diagnosemethoden. Untersuchungsabläufe lassen sich automatisiert durchführen. Hieraus ergeben sich positive Effekte hinsichtlich der Kosten für augenärztliche Untersuchungen und bezüglich der Bestrebungen um Kostensenkungen im Gesundheitswesen.

 

Neue Möglichkeiten für Forschung und Wissenschaft 

Weiterhin wird der Wissenschaft mit dem Sehtestgerät und den zugehörigen computergestützten Untersuchungsmethoden ein neuer Zugang für die Erforschung der neurophysiologischen Prozesse eröffnet, die das menschliche Sehvermögen ermöglichen und beeinflussen. Mit den gegenwärtig zur Verfügung stehenden Geräten sind derartige Untersuchungen nicht möglich.